Presse und Abgeordnete zum Alleefest - Oder: Wenn die Stadt Unkraut über die Allee wachsen lässt.

Presse und Abgeordnete zum Alleefest - Oder: Wenn die Stadt Unkraut über die Allee wachsen lässt.

Presse und Abgeordnete zum Alleefest - Oder: Wenn die Stadt Unkraut über die Allee wachsen lässt.
Presse und Abgeordnete zum Alleefest - Oder: Wenn die Stadt Unkraut über die Allee wachsen lässt.
Presse und Abgeordnete zum Alleefest - Oder: Wenn die Stadt Unkraut über die Allee wachsen lässt.

"Es ist erst kurz nach Mittag, Stadtrat-Urgestein Peter Stampf packt jedoch schon wieder ein: „Es sind doch keine Leute da.“ Früher, so sagt er, war die Straße voller Menschen und auf beiden Seiten auf den Gehwegen alles voll mit Ständen. „Ich weiß nicht, woran es liegt, hier leben doch 15.000 Menschen.“ Wie Stampf für die Freien Wähler waren auch andere Kommunalpolitiker und der Oberbürgermeister unterwegs, um den „einfachen Mann“ zu treffen." (TA: 04. Juni 2018)

Peter Stampf ist laut Bürgerinfo "Beauftragter für Ortsteile und Ehrenamt". Von dem "Stadtrat-Urgestein" habe ich in all den Jahren, in denen ich Mitglied der IG bin, persönlich nichts vernommen. Es mag der Generation geschuldet sein, dass man von Ihm adhock keine eigene Seite bei Facebook finden kann und die pflege der eigenen Webseite 2004 endete.

Den Stand der Freien Wähler mit Christian Poloczek-Becher, dem Fraktionsgeschäftsführer im Stadtrat Erfurt konnte ich während meines Einsatzes zum Alleelauf mit 141 Läufern im Augenwinkel erspähen. Den Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/FDP/Piraten der Daniel Stassny konnte ich nicht adhock erkennen. Facebook alleine ist dafür ein schlechtes Sprungbrett.

Leider gab es im Vorfeld des Alleefestes weder von Christian Poloczek-Becher und Daniel Stassny oder den Facebook-Seiten von Fraktion Freie Wähler, FDP und Piraten eine "Verlinkung zum Alleefest" (Teilen). Auch als Interessenten konnte ich sie nicht in der Teilnehmerliste der Veranstaltung erspähen. Nicht einmal ein "Gefällt mir" war zu finden. Leider auch nicht von der Stadträtin Marion Walsmann (CDU) oder der Karola Stange (Linke). Bei ihrem "Volksfest-Hopping" (TA: 04. Juni 2018) im realen Leben ist ihr Engagement vermutlich noch anders zu werten.

Dass die Herren es nicht schaffen, ihre Stände bis zum Erwachen der werktätigen Bevölkerung und den von Ihnen zu erledigenden familiären Verpflichtungen besetzt zu lassen, das erscheint nicht sonderlich Bürgernah.

Unseren Abgeordneten mal ganz offen ins Gewissen gesprochen: Wer die Magdeburger Allee drei Jahre lang fast "versiffen" lässt, sich nicht wirklich um die Belange der Anlieger oder der ansässigen Kleinunternehmer kümmert oder sich nur dann in der Allee blicken lässt, wenn es um die Gewinnung von Wählerstimmen geht, der sollte seinen Wert für Bürger und Gewerbetreibende mal überdenken.


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