Erfurt, 01.06.2010:
Arbeitsgruppe Verkehr - 2. Sitzung
Die gegenwärtige Verkehrssituation in der Magdeburger Allee und deren Perspektiven sind Thema der Arbeitsgruppe Verkehr. Die Stärkung der Wirtschaftskraft der Magdeburger Allee in Umsetzung von Maßnahmen und Vorschlägen aus den Workshops und der Einz
Bürgerbeirat Ilversgehofen
Kontakt: info@ilversgehofen.de
Magdeburger Allee 93
99086 Erfurt
Veranstaltung: 2. Sitzung Arbeitsgruppe Verkehr
Ort: BB Ilversgehofen, Magdeburger Allee 93
Datum / Zeit: 01.Juni 2010 / 18.30 Uhr
Anwesende: siehe Anwesenheitsliste
Vertreter der Stadtverwaltung (Tiefbauamt, Verkehrsamt), der EVAG, der Interessensgemeinschaft Magdeburger Allee, des Programms Soziale Stadt Erfurt, des Bürgerbeirates Ilversgehofen und Bewohner des Gebietes trafen sich am 1.Juni 2010 bereits zum zweiten Mal, um über die gegenwärtige Verkehrssituation in der Magdeburger Allee und deren Perspektiven zu diskutieren. Dies geschah unter dem Aspekt der weiteren Stärkung der Wirtschaftskraft der Magdeburger Allee in Umsetzung von Maßnahmen und Vorschlägen aus Workshops und Einzelhandelsanalyse des Projektes „Quick Check Magdeburger Allee“.
Die Diskussion war sachlich, konstruktiv und verdeutlichte die Ernsthaftigkeit der Stadtverwaltung gemeinsam mit allen Beteiligten nach einer Lösung zu suchen.
Die vorgelegten, umfangreichen Unterlagen des Stadtplanungsamtes, Abt.Verkehr zur derzeitigen Verkehrssituation und möglichen Lösungsansätzen für notwendige Veränderungen dienten als Diskussionsgrundlage.
Folgende Themen wurden besprochen:
Wendenstraße bis Ilversgehofener Platz (Halten, Parken, Lieferverkehr, Radweg)
Die Verbesserung der allgemeinen Sicherheit und internationale Erfahrungen machen einen Tausch von Radweg und Parkspur erforderlich und wurde von allen Teilnehmern als Ziel definiert. Die Realisierungsmöglichkeit soll zeitnah untersucht werden.
Wendemöglichkeiten in der Allee
Grundsätzlich ist eine zusätzliche Einrichtung von Wendemöglichkeiten in der Allee infolge erforderlicher Querung der Bahntrasse mit enormen baulichen und finanziellem Aufwand verbunden und stellt zudem ein hohes Verkehrssicherheitsrisiko dar. Aus diesem Grund einigten sich die Anwesenden, dieses Ziel nicht weiter zu verfolgen.
Dennoch ist eine zusätzliche Wendemöglichkeit notwendig, sodass sich die Teilnehmer für die Umsetzung des Vorschlags eines „unechten“ Kreisverkehrs am Ilversgehofener Platz im Bereich Stollbergstraße/ Lagerstraße einzurichten, aussprachen. Das Verkehrsamt sichert zu, dass kurzfristig und probeweise unter Anzeige eines separaten Hinweisschildes diese Wendemöglichkeit eingerichtet und über Presseinformation angekündigt wird. Zeitspanne für dieses Vorhaben voraussichtlich bis einschließlich August / September diesen Jahres.
Haltestelle Lutherkirche / SWE stadtaus- und stadteinwärts
Die prinzipielle Notwendigkeit eines behinderten- und kinderwagengerechten Ausbaus der Haltestellen entsprechend den Normen wird von Seiten der Händler/Anwohner akzeptiert, jedoch wurde für Beibehaltung der Stellplatzanzahl für Kunden-PKW und eine Lösung, die zu keiner Verschlechterung der Anliefersituation führt, plädiert.
Wichtig war den Gewerbetreibenden/Anwohnern der Magdeburger Allee auch, dass die Zufahrt zur alten Schuhfabrik im Hinblick auf eine spätere Erschließung und Baumaßnahmen potentieller Investoren auch für große Bau- bzw. Lieferfahrzeuge (40 t) gesichert ist und in den entsprechenden Planungen seitens der EVAG berücksichtigt wird.
Einrichtung zusätzliche Haltstelle Eislebener Straße stadtauswärts
Der Haltestellenabstand zwischen der Haltestelle Lutherkirche/ SWE und Wendenstraße ist für eine Geschäftstraße außergewöhnlich lang und entspricht nicht dem städtischen Durchschnitt. Dies führt nachweislich zu Frequenzabbrüchen im Kundendurchsatz entlang der Magdeburger Allee (aufgrund der zu langen Strecke vermeiden die Besucher der Allee diesen Bereich zu begehen). Nach Einschätzung des Berliner Planungsbüros ist eine zusätzliche Haltestelle an diesem Punkt sinnvoll und notwendig, um diesen Bereich wirtschaftlich stärker zu erschließen (die Analyse zeigte deutlich die stärkste Ansiedlung von Geschäften in der Nähe von Haltestellenbereichen). Auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung der Bevölkerung (Notwendigkeit zur Schaffung kürzerer Wege für ältere Bürger) ist diese Haltestelle eine sinnvolle und nachhaltige Maßnahme.
Die Einrichtung einer zusätzlichen Haltstelle an diesem Punkt wird eindeutig als Ziel der Händlergemeinschaft benannt. Zu berücksichtigen ist, dass hierbei die Betriebkosten der EVAG durch die zusätzlich entstehenden Haltezeiten erhöht werden. Um wie viel sich der Zeitplan bei einer zusätzlichen Haltestelle ändert, soll eine genaue Überprüfung der EVAG ergeben. Möglicherweise können diese Zeiten an anderer Stelle eingespart werden, sodass sich der Zeitplan wieder austariert. Zum jetzigen Zeitpunkt verneint die EVAG den Bau einer neuen Anlage aufgrund gegenwärtig zu hohen Finanzierungskosten, aber schließt diese Möglichkeit nicht generell aus. Es wird festgehalten, dass die Errichtung einer neuen Haltestelle Ecke Eislebener Straße auf Höhe IKK als langfristiges Ziel der Händlergemeinschaft bestehen bleibt und auch von Seiten der EVAG und des Stadtplanungsamtes als sinnvolle Ergänzung angesehen wird.
Neben dem Berliner Büro würde auch die Händlergemeinschaft eine verminderte Durchfahrgeschwindigkeit durch die Magdeburger Allee begrüßen, da dies zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie einer besseren Wahrnehmbarkeit der Geschäfte führen würde.
Halstestelle Wendenstraße
Die Haltestelle soll optimiert werden (Verschiebung der Haltestelle stadtauswärts über die Wendenstraße hinaus, angehobene Fahrbahn, LSA-Regelung). Dadurch könnte Platz geschaffen werden für eine Wendemöglichkeit im Bereich Haltstelle Wendenstraße, denn dazu ist eine zweite Spur zum Wenden erforderlich. Unter Beachtung der Sperrfrist (10 Jahre) wird dies als langfristiges Ziel anvisiert.
Sobald sich aus Sicht der EVAG Perspektiven zum Bau dieser Anlage erkennen lassen, sind diese den Händlern und Anwohnern vorzustellen.
Abstimmung zu Haltezeiten/ Parken/ Lieferzonen
Für eine effektive Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen in der Allee ist es auch sinnvoll, die bisherigen Zeiten für das Halten und Parken zu überprüfen und auf die Bedürfnisse der Kunden abzustimmen. Ebenso sind die Lieferzonen auf ihre Effektivität hin zu überprüfen. Möglichweiser können hierbei zusätzliche Park- bzw. Halteflächen geschaffen werden. Diesbezüglich werden sich die Händler zeitnah untereinander abstimmen und dem TVA ihre Ergebnisse mitteilen, um weitere Schritte (Beschilderung) in die Wege zu leiten.
f. d. R.
Kontakt: info@ilversgehofen.de
Magdeburger Allee 93
99086 Erfurt
Veranstaltung: 2. Sitzung Arbeitsgruppe Verkehr
Ort: BB Ilversgehofen, Magdeburger Allee 93
Datum / Zeit: 01.Juni 2010 / 18.30 Uhr
Anwesende: siehe Anwesenheitsliste
Vertreter der Stadtverwaltung (Tiefbauamt, Verkehrsamt), der EVAG, der Interessensgemeinschaft Magdeburger Allee, des Programms Soziale Stadt Erfurt, des Bürgerbeirates Ilversgehofen und Bewohner des Gebietes trafen sich am 1.Juni 2010 bereits zum zweiten Mal, um über die gegenwärtige Verkehrssituation in der Magdeburger Allee und deren Perspektiven zu diskutieren. Dies geschah unter dem Aspekt der weiteren Stärkung der Wirtschaftskraft der Magdeburger Allee in Umsetzung von Maßnahmen und Vorschlägen aus Workshops und Einzelhandelsanalyse des Projektes „Quick Check Magdeburger Allee“.
Die Diskussion war sachlich, konstruktiv und verdeutlichte die Ernsthaftigkeit der Stadtverwaltung gemeinsam mit allen Beteiligten nach einer Lösung zu suchen.
Die vorgelegten, umfangreichen Unterlagen des Stadtplanungsamtes, Abt.Verkehr zur derzeitigen Verkehrssituation und möglichen Lösungsansätzen für notwendige Veränderungen dienten als Diskussionsgrundlage.
Folgende Themen wurden besprochen:
Wendenstraße bis Ilversgehofener Platz (Halten, Parken, Lieferverkehr, Radweg)
Die Verbesserung der allgemeinen Sicherheit und internationale Erfahrungen machen einen Tausch von Radweg und Parkspur erforderlich und wurde von allen Teilnehmern als Ziel definiert. Die Realisierungsmöglichkeit soll zeitnah untersucht werden.
Wendemöglichkeiten in der Allee
Grundsätzlich ist eine zusätzliche Einrichtung von Wendemöglichkeiten in der Allee infolge erforderlicher Querung der Bahntrasse mit enormen baulichen und finanziellem Aufwand verbunden und stellt zudem ein hohes Verkehrssicherheitsrisiko dar. Aus diesem Grund einigten sich die Anwesenden, dieses Ziel nicht weiter zu verfolgen.
Dennoch ist eine zusätzliche Wendemöglichkeit notwendig, sodass sich die Teilnehmer für die Umsetzung des Vorschlags eines „unechten“ Kreisverkehrs am Ilversgehofener Platz im Bereich Stollbergstraße/ Lagerstraße einzurichten, aussprachen. Das Verkehrsamt sichert zu, dass kurzfristig und probeweise unter Anzeige eines separaten Hinweisschildes diese Wendemöglichkeit eingerichtet und über Presseinformation angekündigt wird. Zeitspanne für dieses Vorhaben voraussichtlich bis einschließlich August / September diesen Jahres.
Haltestelle Lutherkirche / SWE stadtaus- und stadteinwärts
Die prinzipielle Notwendigkeit eines behinderten- und kinderwagengerechten Ausbaus der Haltestellen entsprechend den Normen wird von Seiten der Händler/Anwohner akzeptiert, jedoch wurde für Beibehaltung der Stellplatzanzahl für Kunden-PKW und eine Lösung, die zu keiner Verschlechterung der Anliefersituation führt, plädiert.
Wichtig war den Gewerbetreibenden/Anwohnern der Magdeburger Allee auch, dass die Zufahrt zur alten Schuhfabrik im Hinblick auf eine spätere Erschließung und Baumaßnahmen potentieller Investoren auch für große Bau- bzw. Lieferfahrzeuge (40 t) gesichert ist und in den entsprechenden Planungen seitens der EVAG berücksichtigt wird.
Einrichtung zusätzliche Haltstelle Eislebener Straße stadtauswärts
Der Haltestellenabstand zwischen der Haltestelle Lutherkirche/ SWE und Wendenstraße ist für eine Geschäftstraße außergewöhnlich lang und entspricht nicht dem städtischen Durchschnitt. Dies führt nachweislich zu Frequenzabbrüchen im Kundendurchsatz entlang der Magdeburger Allee (aufgrund der zu langen Strecke vermeiden die Besucher der Allee diesen Bereich zu begehen). Nach Einschätzung des Berliner Planungsbüros ist eine zusätzliche Haltestelle an diesem Punkt sinnvoll und notwendig, um diesen Bereich wirtschaftlich stärker zu erschließen (die Analyse zeigte deutlich die stärkste Ansiedlung von Geschäften in der Nähe von Haltestellenbereichen). Auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung der Bevölkerung (Notwendigkeit zur Schaffung kürzerer Wege für ältere Bürger) ist diese Haltestelle eine sinnvolle und nachhaltige Maßnahme.
Die Einrichtung einer zusätzlichen Haltstelle an diesem Punkt wird eindeutig als Ziel der Händlergemeinschaft benannt. Zu berücksichtigen ist, dass hierbei die Betriebkosten der EVAG durch die zusätzlich entstehenden Haltezeiten erhöht werden. Um wie viel sich der Zeitplan bei einer zusätzlichen Haltestelle ändert, soll eine genaue Überprüfung der EVAG ergeben. Möglicherweise können diese Zeiten an anderer Stelle eingespart werden, sodass sich der Zeitplan wieder austariert. Zum jetzigen Zeitpunkt verneint die EVAG den Bau einer neuen Anlage aufgrund gegenwärtig zu hohen Finanzierungskosten, aber schließt diese Möglichkeit nicht generell aus. Es wird festgehalten, dass die Errichtung einer neuen Haltestelle Ecke Eislebener Straße auf Höhe IKK als langfristiges Ziel der Händlergemeinschaft bestehen bleibt und auch von Seiten der EVAG und des Stadtplanungsamtes als sinnvolle Ergänzung angesehen wird.
Neben dem Berliner Büro würde auch die Händlergemeinschaft eine verminderte Durchfahrgeschwindigkeit durch die Magdeburger Allee begrüßen, da dies zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie einer besseren Wahrnehmbarkeit der Geschäfte führen würde.
Halstestelle Wendenstraße
Die Haltestelle soll optimiert werden (Verschiebung der Haltestelle stadtauswärts über die Wendenstraße hinaus, angehobene Fahrbahn, LSA-Regelung). Dadurch könnte Platz geschaffen werden für eine Wendemöglichkeit im Bereich Haltstelle Wendenstraße, denn dazu ist eine zweite Spur zum Wenden erforderlich. Unter Beachtung der Sperrfrist (10 Jahre) wird dies als langfristiges Ziel anvisiert.
Sobald sich aus Sicht der EVAG Perspektiven zum Bau dieser Anlage erkennen lassen, sind diese den Händlern und Anwohnern vorzustellen.
Abstimmung zu Haltezeiten/ Parken/ Lieferzonen
Für eine effektive Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen in der Allee ist es auch sinnvoll, die bisherigen Zeiten für das Halten und Parken zu überprüfen und auf die Bedürfnisse der Kunden abzustimmen. Ebenso sind die Lieferzonen auf ihre Effektivität hin zu überprüfen. Möglichweiser können hierbei zusätzliche Park- bzw. Halteflächen geschaffen werden. Diesbezüglich werden sich die Händler zeitnah untereinander abstimmen und dem TVA ihre Ergebnisse mitteilen, um weitere Schritte (Beschilderung) in die Wege zu leiten.
f. d. R.
Bürgerbeirat Ilversgehofen Stadtteilbüro Programm IG Magdeburger Allee e.V.
Sprecherin Uta Fischer Soziale Stadt Erfurt Vorsitzende
Dennis Radtke Elke Oberleiter
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